Château Laquirou - La Clape, France Château Laquirou - La Clape, France
Château Laquirou
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Im Weinberg

40 Hektar, 24 Parzellen, 7 Sorten ...

Ob sie nun «singen», wie der grosse südfranzösische Dichter Frédéric Mistral schrieb, oder mit ihrem schrillen Gezirpe unsere Nerven strapazieren, sei dahingestellt. Sicher ist: Die Zikaden gehören genauso zum Terroir von La Clape wie die leicht salzige, nach Rosmarin und Thymian duftende Brise, die sanft über die Reben streicht. Die Trauben von Château Laquirou reifen in einem ausgeprägten, mediterranen Ökosystem. Aus der Vogelperspektive betrachtet, gleicht das Gut denn auch einer Insel in der wilden Garrigue, dieser Strauchheidelandschaft aus Rosmarin, Thymian, Lavendel, Wacholder, Salbei, Seidelbast usw. Auf den ersten Blick zeigen sich die Rebberge von Château Laquirou als zusammenhängende Einheit, erst beim genaueren Hinsehen treten Unterschiede zutage. Die tieferen, in der Talmulde gelegenen Parzellen mit nährstoffreicheren Böden, einem Gemisch aus Sand und organischem Material, ergeben ausgesprochen elegante Weine, wie beispielsweise den bekömmlichen Rosé «Sarriette». Demgegenüber bringen die sehr kalkhaltigen, weiss schimmernden Böden in den Hügelzonen, den sogenannten «Coteaux», wo die ältesten, bis zu 60-jährigen Grenache- und Carignan-Stöcke wurzeln, ungemein dichte, konzentrierte Weine hervor. Der dritte Bodentyp besteht aus Lehm, durchsetzt mit roten Steinen. Hier können vor allem Syrah und Mourvèdre, aber auch die alteingesessene weisse Sorte Bourboulenc ihr Potenzial ausspielen. Die bevorzugte Lage inmitten einer vielfältigen Naturlandschaft nutzend, befindet sich das Gut gegenwärtig im Umstellungsprozess auf kontrolliert biologischen Weinbau. Auf den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel wie Herbizide, Pestizide und Insektizide wird verzichtet.

Château Laquirou setzt ganz auf die in La Clape alteingesessenen Sorten wie Grenache, Carignan, Mourvèdre oder Bourboulenc. Und weil diese im Zusammenspiel ihre Qualitäten besser ausspielen können als einzeln, produziert das Gut – ebenfalls der Tradition der Region entsprechend – keine reinsortigen Gewächse. Alle Weine von Château Laquirou sind Assemblagen. Deren Zusammensetzung kann von Jahrgang zu Jahrgang aufgrund der unterschiedlichen Reifeentwicklung der verschiedenen Sorten leicht variieren.

 

 

 

 

Chateau Laquirou
Bilder aus dem Weingut Château Laquirou
Intaktes Ökosystem: Die Rebberge von Château Laquirou liegen inmitten von Garrigue-Strauchlandschaft und Pinien.

Die Sorten
Folgende sieben alteingesessene Sorten des Languedoc werden auf Château Laquirou angebaut:

Weiss
Bourboulenc (4 ha)
Wird weltweit nur gerade auf 800 Hektar kultivier t, davon befinden sich 50 in La Clape. Spätreifend. Oft hervorragend, mit guter Struktur, Zitrusaromen und präsenter Säure.

Grenache Blanc (1,5 ha)
Körperreich, mit verhaltener Kräuter-Aromatik und eher tiefer Säure.

Roussanne (0,25 ha)
Blumige und mineralische Aromen, kräftig, mit guter Säure. Lagerfähig.

Rot
Grenache (12 ha)
Ergibt auf kargem Terroir vollfruchtige, alkoholreiche und doch weiche Weine mit wenig Tannin.

Syrah (11 ha)
Edelsorte. Aromen von Johannisbeeren und Pfeffer. Viel Tannin, lagerfähig.

Carignan (9 ha)
Kräftig, mit präsenter Säure und viel Tannin. Oft reife Aromen wie Pflaumen und Feigen.

Mourvèdre (2,5 ha)
Sehr spät reifend. Dunkelfarbig, kräftig, mit viel Tannin und Aromen von Brombeeren.

 

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